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SX-Supercross - Hallencross News
15-01-2026
Supercross News

Max Spies wird Dritter im ADAC SX-Cup

  • Gesamtrang 6 beim Supercross Dortmund
  • Finaleinzug bei allen Rennen der Saison
  • „Spicy“ ist der LCQ-Champion

Am vergangenen Wochenende fand von Freitag bis Sonntag das 41. ADAC Supercross Dortmund in der Westfalenhalle statt. Beim SuperEnduro WM-Lauf in Riesa hatte sich Max eine heftige Erkältung zugezogen, die in Kombination mit dem vielen Schnee ein Supercross-Training unmöglich machte. Max reiste also ohne Vorbereitung und körperlich erschöpft in Dortmund an. Doch „Spicy“ bewies Biss und Können und zeigte drei Tage lang eine sehr starke Leistung.

Am Freitag übernahm er im Halbfinale mit dem Holeshot die Führung, stürzte auf der durch den weichen, feuchten Boden und mit vielen Spurrillen gespickten, schwierig zu fahrenden Strecke nach wenigen Runden. Somit musste er erneut in das Last Chance Rennen. Dort zeigte er viel Biss und kämpfte sich engagiert an Matt Moss vorbei in Führung. Mit dem Sieg im LCQ zog Max ins Finale ein. Dort fuhr er mit solider Fahrt auf den siebten Platz.

Am Samstag kam Max im Halbfinale nicht gut vom Start weg und stürzte im Rennverlauf, so dass er erneut den direkten Finaleinzug verpasste. Zum vierten Mal im vierten Rennen musste Max ins LCQ. Zum vierten Mal ging er als Sieger aus dem LCQ hervor und stand damit erneut im Finale. Der Award für die meisten gefahrenen Rennrunden dieser SX-Saison dürfte damit an Max gehen! Das Finale verlief erneut solide und Max kam wieder auf dem siebten Platz ins Ziel.

Am Sonntag wurde der Renntag im Triple Crown Modus ausgetragen, bei dem drei Finalrennen ausgetragen werden, die dann den Tagessieger küren. Da Max nach den ersten beiden Tagen in den Top-Act lag, war er direkt für die Triple Crown Rennen gesetzt. Vor dem Training bekam er zunächst im Fahrerlager Besuch von JP Kraemer. Die zwei fachsimpelten über den Motorsport, Merchandise und andere Themen, was auch im YouTube Video des Tuning-Stars sowie im Racevlog auf dem Weber-Werke-Kanal zu sehen ist. Im Zeittraining fuhr er auf den sechsten Platz, wodurch er zum ersten Mal an der Superpole teilnehmen durfte, bei der eine einzelne gezeitete Runde die finale Startaufstellung entscheidet. Dort blieb es bei Platz sechs für Max, aber die Teilnahme daran neben den bereits seit langem etablierten SX-Fahrern war bereits ein weiterer Erfolg.

Im ersten Triple Crown Rennen überraschte Max, indem er sich in der Startrunde auf den zweiten Platz schob und diesen mehrere Runden gegen Greg Aranda, Cedric Soubeyras, Luke Clout und Jordi Tixier verteidigte. Mit Platz sechs fuhr Max das beste Finalergebnis seiner SX-Saison ein. Im zweiten Lauf folgte mit Platz sieben ein weiteres solides Resultat. Im dritten Rennen kollabierten nach wenigen Runden einige Speichen im Vorderrad, wodurch Max im Waschbrett stürzte. Das Rennen war aufgrund des Defekts vorzeitig beendet. Dennoch sprang noch der achte Platz in der Tageswertung heraus. In der Gesamtwertung des SX Dortmund belegte Max nach drei starken Tagen den sechsten Platz.

Im ADAC SX-Cup fuhr sich Max sogar bis auf den dritten Platz vor, das stärkste Ergebnis eines deutschen Fahrers seit langem. Mit dem dritten Platz im ADAC MX Masters 2025 sowie diesem Supercross-Resultat hat Max bewiesen, dass er einer der vielseitigsten deutschen Motocrosser ist.

„Ich hätte vor der Saison nie gedacht, dass wir die Meisterschaft unter den ersten drei beenden können. Ich habe in meiner zweiten Supercross-Saison große Entwicklungsschritte gemacht. Das Supercross Dortmund war ja erst meine vierte SX-Veranstaltung auf dem Big Bike! Ich stand diesen Winter in jedem SX1-Finale und konnte alle Last Chance-Rennen gewinnen. Die Fans waren atemberaubend und ich habe es genossen, ihnen eine gute Show zu bieten und bei so toller Stimmung zu fahren. Es war eine tolle Indoor-saison, vielen Dank an mein Team Becker Racing, meine Sponsoren und Unterstützer. Ich werde mich jetzt in Ruhe auskurieren, deshalb werde ich am kommenden Wochenende auch nicht bei der SuperEnduro-WM in Bilbao an den Start gehen, und mich dann voll auf meine Motocross-Saison konzentrieren“, so Max.

 

 

 

Fotos:Jan Brucke/SX Dortmund

Online: Stefan Uhlmann

 

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