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| 31-05-2026 | WSC News |
Team #17 - Schweres Wochenende in England |
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Ungünstiger hätte es fast nicht laufen können für Tim Prümmer und Patrick Schneider: Das Gespann des MSC Kleinhau hat Boden verloren bei den beiden WM-Läufen in der Motocross-Seitenwagen-Weltmeisterschaft im englischen Canada Heights. In der WM-Wertung sind die beiden von Platz drei auf vier abgerutscht. „Das war nicht unsere Strecke und nicht unser Wochenende“, fasste Tim Prümmer die Reise auf die Insel zusammen. Canada Heights ist eine Mischstrecke mit harten und sandigen Passagen. Das Kleinhauer Gespann hatte Anpassungsprobleme und blieb im Qualifikationsrennen hinter den Erwartungen.

Am Rand beim Start eingeklemmt: Tim Prümmer und Patrick Schneider (Nr. 17) verlieren beim Start des ersten Rennens wertvollen Boden
Entsprechend war die Startposition am Sonntag nicht optimal. Das wurde in beiden Rennen zum Verhängnis. In Fahrtrichtung ganz rechts gestartet gerieten Tim Prümmer und Patrick Schneider in beiden Rennen in der ersten scharfen, aus ihrer Sicht spitz zulaufenden Rechtskurve in die Klemme, weil sie verhindern mussten, rechts auf die Begrenzung aufzusetzen. So musste das Kleinhauer Gespann trotz starker erster Meter in beiden Läufen vor der Kurve vom Gas und wurde vom Feld geschluckt und ins Mittelfeld durchgereicht. In beiden Läufen kämpften sich Tim Prümmer und Patrick Schneider dann etliche Plätze nach vorne. Rang 5 war im ersten Lauf noch möglich, bis ein technischer Defekt im letzten Drittel des Laufs das bittere Aus bedeutete. „Es hätte ein ganz ordentliches Wochenende werden können, wenn wir nicht liegen geblieben wären. Denn im Rennen lief es nach dem Start okay“, sagte Tim Prümmer. Aber hätte, hätte, Motorradkette. Die war die Ursache des Übels, weil sie abgesprungen war.
Im zweiten Lauf war der Zug nach ganz vorne nach dem Start ebenso schnell abgefahren. Das Kleinhauer Gespann arbeitete sich wieder nach vorne und erreichte nach der Hälfte der Zeit Platz sieben. Mehr war nicht drin und so beschränkten sich Tim Prümmer und Patrick Schneider darauf, wenigstens die Punkte für den zweiten Lauf über die Ziellinie zu bringen.
„Ich freue mich jetzt schon auf das kommende Wochenende“, sagte Tim Prümmer, als er mit Team und Lkw am Sonntagabend bei Dover auf die Fähre Richtung Festland wartete. Die nächste Station ist das Rennen in Danzig/Polen. „Die Strecke ist hart und schnell mit vielen Sprüngen. Das liegt uns. So schlecht wie heute kann es eigentlich nicht laufen.“
Fotos: FIM/Vandraq
Online: Stefan Uhlmann