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| 14-06-2026 | WSC News |
Team #17 - Das nächste Podium, diesmal in Estland |
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Tim Prümmer und Patrick Schneider beenden das Motocross-Weltmeisterschafts-Wochenende in Estland mit dem dritten Platz. Das gilt sowohl für die Weltrangliste als auch für die Tageswertung in Karksi Nuia, wo der WM-Zirkus erstmals zu Gast war.
Beide Wertungsläufe auf der tiefen Sandstrecke beendete das Gespann des MSC Kleinhau auf dem dritten Platz. Die Briten Brett Wilkinson/Joe Millard belegen in Estland Platz zwei, allerdings punktgleich mit den Kleinhauern. Das bedeutet, dass auch der kleine Vorsprung in der Weltrangliste auf die Briten bei neun Punkten bleibt. Tim Prümmer und Patrick Schneider sind damit bei vier von sechs Rennwochenenden bisher auf das Podium gefahren.

Auch in Estland begehrt waren die Autogramme von Tim Prümmer (r.) und Patrick Schneider
Die Rennen verlaufen mittlerweile anders als in den vergangenen Jahren. Mit wechselnden Partnern war Tim Prümmer immer ein schneller Starter, der im Verlauf oft ein paar Positionen verloren hat. In dieser Saison hat das Kleinhauer Duo oft Pech am Start. Sowohl im Qualifikationsrennen am Samstag in Estland als auch im ersten Lauf am Sonntag verkantete sich das Gespann und lag nach der ersten Kurve im letzten Drittel. Beide Male fuhren Tim Prümmer und Patrick Schneider auf der anspruchsvollen, sandigen Strecke nach vorne. Durchlauf zwei verlief anders: Als Vierte aus der ersten Kurve belegten sie am Ende Platz drei. „Ich brauche diese schlechten Starts nicht“, sagte Tim Prümmer nach dem ersten Lauf. „Aber mit unserer Leistung im Rennen bin ich sehr zufrieden.“
Anders als in der Vergangenheit verhält es sich auch mit dem großen Pech. Gänzlich davon verschont bleibt das Gespann nicht, wie der Ausfall vor zwei Wochen in England zeigt. Im Gegensatz zu den Jahren zuvor, wo Verletzungen und technische Defekte ein deutlich größeres Problem waren, fahren die Kleinhauer die Rennen fast immer konstant zu Ende, während viele ernsthafte Konkurrenten deutlich mehr Ausfälle verkraften müssen.
Am letzten Juni-Wochenende ist die Anreise ungleich kürzer. Verglichen mit den mehr als 24 Stunden nach Karksi Nuia ist das belgische Lommel gut eineinhalb Stunden entfernt. Die Parallele: Auch in Lommel ist die Strecke sandig. „Ich werde noch zum Sand-Experten“, sagte Patrick Schneider mit einem Lächeln auf den Lippen. In seiner bisherigen Laufbahn hat der Österreicher die besten Resultate auf harten Böden erzielt. Jetzt zahlt sich aus, dass das Kleinhauer Gespann regelmäßig auf sandigen Strecken fährt, beispielsweise mit der Teilnahme an der niederländischen Meisterschaft.
Foto: Stripalis
Online: Stefan Uhlmann