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| 31-08-2026 | Enduro News |
Meltewitz und Schwepnitz warten im September |
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Die lange Sommerpause der AUNER HardEnduroSeries Germany neigt sich dem Ende entgegen. Nach dem historischen 50. Rennen und dem ersten Endurosprint der Seriengeschichte Ende Juni in Reisersberg stehen im September innerhalb von nur zwei Wochen die beiden letzten Veranstaltungen der Saison 2026 auf dem Programm. Am 13. September geht es zunächst nach Meltewitz, ehe am 26. September in Schwepnitz das große Saisonfinale steigt.

Während in der Meisterschaft die Entscheidungen immer näher rücken, laufen bei beiden Veranstaltern die Vorbereitungen auf Hochtouren. Gleichzeitig sollten auch die Fahrer aktiv werden: Besonders für Meltewitz bleibt nicht mehr viel Zeit, um sich einen Startplatz zu sichern.
Nennschluss für Meltewitz bereits nächste Woche
Wer beim MelzExdraehm am 13. September dabei sein möchte, sollte mit seiner Anmeldung nicht mehr lange warten. Die Online-Nennung endet bereits am Mittwoch 09.09.2026. Danach ist eine reguläre Anmeldung für den vorletzten Saisonlauf nicht mehr möglich.
Gerade Meltewitz zählt seit Jahren zu den besonderen Veranstaltungen im HESG-Kalender. Anders als bei den klassischen HESG-Rennen gibt es dort nach dem ACE Bikes Prolog Award keine Gruppenrennen. Stattdessen gehen alle Fahrer direkt in das lange Hauptrennen, für das sie maximal drei Stunden Zeit haben.
Dabei müssen eine vorgegebene Rundenzahl sowie die in der Strecke integrierten Checkpoints absolviert werden. Diese besondere Mischung aus Hardenduro, Ausdauer und Rennstrategie hat sich in Meltewitz bewährt und verlangt den Fahrern über die komplette Distanz einiges ab.

Nennung Meltewitz: https://www.hardenduro-germany.de/registration-melzexdraehm-13-09-2026/
Neuer Prolog mit mehr SuperEnduro-Charakter
Eine Neuerung gibt es in diesem Jahr bereits zum Auftakt des Renntages. Der Prolog wird für 2026 neu gestaltet und soll sich deutlich von der bisherigen Variante unterscheiden.
Der SHC Meltewitz setzt dabei auf einen flüssigeren Streckenverlauf, der stärker an eine SuperEnduro-Strecke erinnert. Statt einzelner Passagen, die den Rhythmus immer wieder unterbrechen, sollen die Hindernisse stärker miteinander verbunden werden und eine flüssigere Runde entstehen.
Damit gewinnt auch der Kampf um den ACE Bikes Prolog Award zusätzlich an Bedeutung. Gleichzeitig bestimmt das Ergebnis die Startreihenfolge für das anschließende Hauptrennen.
Auch dieses wurde bereits im vergangenen Jahr grundlegend verändert. Der kompaktere, aber deutlich anspruchsvollere Streckenverlauf bildete die Grundlage für das aktuelle Konzept und wird vom SHC Meltewitz 2026 weiterentwickelt.
Erste Titelentscheidung bereits in Meltewitz möglich
Sportlich könnte Meltewitz bereits für eine Vorentscheidung sorgen. Nach seinen starken Auftritten in der ersten Saisonhälfte reist Henry Strauss als Meisterschaftsführender zum vorletzten Lauf. Für ihn besteht bereits in Meltewitz die Möglichkeit, den HESG-Titel 2026 vorzeitig perfekt zu machen.
Doch gerade das besondere Rennformat macht Prognosen schwierig. Die lange Fahrzeit, technische Abschnitte und die Checkpoints verlangen eine andere Herangehensweise als bei den klassischen HESG-Rennen. Ein Fehler oder technisches Problem kann über die lange Distanz schnell viel Zeit kosten.

Zwei Wochen später steigt das große Finale in Schwepnitz
Viel Zeit zur Erholung bleibt anschließend nicht. Bereits am 26. September geht es beim Isegrim Enduro in Schwepnitz um die letzten Meisterschaftspunkte des Jahres.
Auf der Motorsportanlage „Altes Tanklager“ kehrt die Serie zum klassischen HESG-Ablauf zurück. Nach dem ACE Bikes Prolog Award folgen zwei Gruppenrennen, aus denen sich die besten Fahrer für das große Finale qualifizieren. Dort wird die Strecke nochmals schwieriger und verlangt den Finalisten alles ab.
Das Gelände in Schwepnitz wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich anspruchsvoller. Vor allem das lange Steinfeld in der Arena entwickelte sich zu einem der Markenzeichen des Isegrim Enduro und sorgte regelmäßig für spektakuläre Szenen.
Schwepnitz erstmals Teil des Hard Enduro World Ranking
2026 erhält das Saisonfinale zusätzlich eine neue internationale Bedeutung. Das Isegrim Enduro zählt erstmals zum Hard Enduro World Ranking und ist dort als Challenger Event eingestuft.
Damit geht es in Schwepnitz nicht ausschließlich um die letzten Punkte der AUNER HardEnduroSeries Germany. Die Teilnehmer können ihr Ergebnis gleichzeitig in die internationale Rangliste einbringen.
Das neue World Ranking verbindet Ergebnisse verschiedener Hardenduro-Veranstaltungen und Rennserien miteinander und ermöglicht damit einen internationalen Vergleich der Fahrer. Die Aufnahme des Isegrim Enduro wertet das Saisonfinale zusätzlich auf und könnte auch für Fahrer interessant werden, die bisher nicht regelmäßig innerhalb der HESG gestartet sind.
Nennung Schwepnitz: https://www.hardenduro-germany.de/registration-isegrim-enduro-schwepnitz-26-09-2026/
Volles Programm beim Saisonfinale
Auch abseits der Meisterschaftsentscheidungen wird in Schwepnitz einiges geboten. Der Renntag beginnt um 8:45 Uhr mit dem ACE Bikes Prolog Award. Es folgen die Rennen der HESG Kids sowie ab 10:45 Uhr und 12:45 Uhr die beiden 90-minütigen Gruppenrennen.
Am Nachmittag stehen neben einem weiteren Kids-Rennen auch die Stark Reverse Challenge um 15:10 Uhr und die Autogrammstunde um 15:30 Uhr auf dem Programm. Gegen 16:15 Uhr startet schließlich das große Finale über 55 Minuten plus eine Runde.

Nach der Tagessiegerehrung um 17:30 Uhr folgt am Abend der Abschluss der gesamten HESG-Saison. Um 20:15 Uhr beginnt die Meisterehrung, ehe ab 21:15 Uhr bei der Championship Party gemeinsam das Ende der Saison 2026 gefeiert wird.
Zwei Rennen, zwei unterschiedliche Herausforderungen
Damit warten zum Abschluss der Saison noch einmal zwei völlig unterschiedliche Aufgaben auf die Fahrer. In Meltewitz stehen das lange Hauptrennen mit Checkpoints und der neugestaltete, flüssigere Prolog im Mittelpunkt. Schwepnitz bringt dagegen den klassischen HESG-Modus zurück und verbindet das große Saisonfinale erstmals mit dem Hard Enduro World Ranking.
Bevor der Blick jedoch nach Schwepnitz geht, zählt zunächst Meltewitz. Nur noch bis kommenden Mittwoch ist die reguläre Online-Nennung geöffnet. Wer beim vorletzten Saisonlauf dabei sein möchte, sollte deshalb nicht bis zum letzten Moment warten.
Nach mehr als zwei Monaten Sommerpause heißt es dann am 13. September endlich wieder: Race Day in der AUNER HardEnduroSeries Germany.
Fotos:Michel Kuchel
Online: Stefan Uhlmann